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Die Beeinflussung der biomechanischen Eigenschaften des Beckens nach einer operativen Versorgung des vorderen Kreuzbandes PDF Drucken E-Mail

Eine Beobachtungsstudie zur Erstellung einer Manualtherapeutischen Hypothese

 

Die Beeinflussung der biomechanischen Eigenschaften des Beckens nach einer operativen Versorgung des vorderen Kreuzbandes

 

Thorsten Frahm, Kiel

Zusammenfassung:

Verändert eine operative Versorgung eines gerissenen vorderen Kreuzbandes bei einem Menschen die Stabilität und Funktion des Beckens? Tritt häufiger ein rückwärts rotiertes oder ein vorwärts rotiertes Ilieum auf? Bleibt die Lendenwirbelsäule von diesem Trauma unbeeinflusst? Lassen sich Veränderungen an betroffenen Personen festmachen, oder hat eine operative Versorgung eines rupturierten vorderen Kreuzbandes keine Auswirkungen auf die biomechanischen Eigenschaften des Beckens?

In dieser Studie wird geklärt, ob das Becken bei einem rupturierten vorderen Kreuzband biomechanisch beeinflusst wird. Aus  diesem Grund wurden insgesamt 17 Teilnehmer nach einem postoperativen Eingriff am vorderen Kreuzband untersucht. Die Teilnehmer wurden zufällig ausgewählt und jeweils in zwei Gruppen von 9 Teilnehmern in der Gruppe A und 8 Teilnehmern in der Gruppe B aufgeteilt.

In beiden Gruppen wurden das Knie und das Becken manualtherapeutsch untersucht. In der Gruppe A wurde neben dem Knie auch das Becken behandelt, so dass es keine Höhenunterschiede bei den Spinae iliaca posterior superior (SIPS) und Spinae iliaca anterior superior (SIAS) im Stand vorlag. Auf beiden Seiten war der Hebe-Wackel-Test negativ und es lagen keine Stellungsveränderungen des Sakrums in den Untersuchungen vor.