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Untersuchung der Halswirbelsäule und der oberen und mittleren Brustwirbelsäule, nach jahrelanger Computertätigkeit mit überwiegender Bedienung der Computermaus. „HWS - Syndrom oder RSI - Syndrom?" PDF Drucken E-Mail

Dirk Keller (PT,MT)
Schwalbenstraße 3
68623 Lampertheim

Zusammenfassung:
Die Arbeit verfolgt die Fragestellung, ob es nicht sinnvoll wäre, die Diagnoseverfahren bezüglich des RSI-Syndroms um die Untersuchung der Halswirbelsäule des Patienten zu erweitern. Obwohl diese Patientenstudie, bei der 33 Patienten zu einer Untersuchung zur Verfügung standen, eine auffallend große Beteiligung der Struktur aufweist, findet man dazu nur selten einen Hinweis, wenn die seltene Diagnose RSI-Syndrom gestellt wird. Unter Berufung auf die Arbeiten von Prof.Dr. Sorgatz versucht diese Patientenstudie einen Teil dazu beizutragen, ein wenig mehr Licht in das RSI-Syndrom zu bringen. Als Krankheitsbild in Deutschland noch nicht anerkannt, beschäftigte es bisher nur die Menschen in Nordamerika, Australien, Skandinavien und den Niederlanden. Dort ist man davon überzeugt, dass schnelle, repetitive und lang andauernde Belastungen durch ständige Wiederholungen ein und desselben Bewegungsmusters zu Schädigungen der beteiligten Strukturen führen. Man findet diese Belastungen interessanterweise hauptsächlich bei Menschen, die einer Tätigkeit nachgehen, bei der sie mehrere Stunden täglich vor dem Personalcomputer sitzend eine PC-Maus bedienen. Dieses Patientengut zeigt aber neben den syndrom-typisehen Beschwerden in über 90% der Fälle auch Veränderungen an der Halswirbelsäule in Form von Gelenksblockierungen. Die Pathophysiologic der Halswirbelsäulen-Gelenksblockierung könnte ein RSISyndrom erzeugen, „anschieben" oder am laufen halten.