


| Statuserhebung einer Manipulation des Beckens mit Einfluss auf die Okklusion durch den Zahnarzt |
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Martin Seitz, Pinneberg Zusammenfassung In der Physiotherapie, in der Manuellen Therapie und zunehmend in der Zahnmedizin findet der Zusammenhang des craniomandibulären Systems zur Wirbelsäulenstatik eine wachsende Bedeutung. Beide Disziplinen nähern sich hierbei n der Fragestellung an, ob sich eine Dysfunktion der Okklusion als Folge einer aufsteigenden Problematik über die Wirbelsäule ergibt, respektive eine Wirbelsäulensymptomatik in einer craniomandibulären Dysfunktion begründet sein kann. Daraus ergibt sich die Frage, ob und in wie weit der Einfluss einer Behandlung mdes statischen Systems Wirbelsäule an ihrem untersten Punkt sich aufsteigend bis zur Okklusion bemerkbar macht und somit auch nachfolgend bei der Prothetik berücksichtigt werden sollte. In dieser Studie wurden Patienten an einer funktionellen Fehlstellung des Beckens (ISG) behandelt und jeweils vorher und nachher die Stellung der Kiefer im Frontalbereich hinsichtlich Dorsal-/Ventral sowie – Lateralverschiebung gemessen. Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass eine Therapie der untersten Wirbelsäulenabschnitte eine Veränderung der Okklusion nach sich zieht. Zum einen ist dies ein wichtiger Aspekt, den Befundbogen dahingehend ggf. zu überdenken oder zu erweitern, zum anderen öffnen sich hierbei deutliche Horizonte für die Physiotherapie / Manuelle Therapie, aber auch für andere Berufsgruppen in der Medizin, insbesondere Zahnmedizin, interdisziplinär weiter zusammenzurücken. Nicht zuletzt wird hier die Wichtigkeit einer gesamtstatischen Untersuchung und Behandlung der Patienten vor und im Rahmen einer prothetischen oder ähnlichen Versorgung durch den Zahnarzt deutlich. |